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Wettkampfberichte2019-01-12T13:58:24+00:00
1101, 2023

Flugschule liefert weiter

 (7/8.1.2023 Ludwigshafen)

Beim ersten Teil der Pfalz-Meisterschaften in Ludwigshafen war wieder auf die legendäre „Flugschule“ der Startgemeinschaft Grünstadt/Freinsheim Verlass. Gleich 4 Weitsprung-Pfalzmeistertitel gingen auf das Konto der Trainingsgruppe, dessen Namen „Flugschule“ von den früheren Spitzenspringern Imran Ahmed und Jan Bieler geprägt wurde.

Den Anfang machte Merle Brammert-Schröder, U-20, die gleich im ersten Versuch mit 4,92 m Bestleistung sprang, diese Weite im 4. Versuch wiederholen konnte. Alvar Matsuura ließ seinen Trainingsrückstand vergessen und sprang mit 5,60 m bei den M-15 zum Titel.

Am 2. Wettkampftag merkte man Julian Schlepütz an, dass er zum Auskurieren seiner Fussbeschwerden 6 Monate auf das Weitsprungtraining verzichtete und zuletzt drei Einheiten für die Sprungtechnik doch zu wenig waren. 6,59 m reichten zwar zum Sieg bei den Männern, zufrieden war er jedoch nicht. Spannend machte es Sarah Jalloh bei den U-18. Nach dem 3. Versuch lag sie auf dem 2. Platz nach einer starken Serie (3 Sprünge über 4,90 m), wodurch ihr Trainer zum Spaß sagt: „5,20 m musst Du schon springen, damit ich zufrieden bin.“  Gesagt, getan, beim letzten Versuch flog sie auf 5,23 m, sicherte sich damit den Sieg.

Einen 5. Pfalzmeistertitel steuerte Alvar Matsuura mit einem Klasselauf über die 60 m-Hürden bei, er lief ausgezeichnete 9,00 sek. Außerdem wurde er beim Kugelstoßen mit Bestleistung von 12,11 m Zweiter.

Zweite Plätze erkämpften sich auch Brammert-Schröder beim Stoß mit der 4 kg-Kugel und Alisa Weitz, W-15, die sich beim Weitsprung auf 4,39 m steigerte.

Startprobleme hatten gleich einige der Startgemeinschaft. Die einen verschliefen regelrecht den Start (Weitz und Josi Schott), die anderen kamen nach dem Start nicht in den freien Lauf (Schlepütz und Jalloh).

Zur Aufholjagd von Platz 6 auf Platz 2 wurde der 60 m-Hürdensprint von Josi Schott, wobei sie zum Ende immer mehr beschleunigen konnte und ihre Bestzeit um über eine halbe Sekunde auf 10,53 sek verbesserte. Josi wurde in ihrem „4-Stunden-4-Kampf“ noch jeweils 3. beim Hochsprung und Kugelstoßen (Bestleistung von 7,62 m) und 4. beim Weitsprung, den sie mit 4,40 beim letzten Versuch beendete.

Sarah Jalloh verschlief beim 60 m-Endlauf vollkommen die Startphase, kämpfte sich noch auf den 3.Platz vor (8,23 sek, Vorlauf 8,18 sek).

Julian Schlepütz verpasste nach gutem Start den Übergang in den freien Lauf, musste sich mit dem 2.Platz in 7,17 sek zufriedengeben.

Einen eigenartigen Rennverlauf nahm das 800 m-Rennen der M-15. Schon nach 50 m nach dem Start bildete sich eine Dreiergruppe, an 3. Stelle Julian Schreiner. Das Trio hielt das Tempo während dem ganzen Lauf so hoch, dass in den engen Kurven und kurzen Geraden ein Überholen fast unmöglich wurde, man hätte einen Voll-Sprint-Zwischenspurt hinlegen müssen. Somit lief das Trio in unveränderter Reihenfolge ins Ziel, Julian auf Platz 3 erfreute mit neuer Bestzeit: 2:18,77 min.

Jule Rehg, U-18, sicherte sich über 200 m und beim Kugelstoßen jeweils den 6. Platz.

Josi auf Platz 2 beim Hürdensprint. Foto: Matsuura

3012, 2022

4 Bezirkstitel ohne „6“

( Ludwigshafen, 11.12.2022 )

Stark ersatzgeschwächt gingen die Leichtathleten der Trainings- und künftigen Startgemeinschaft TSG Grünstadt/TSV Freinsheim bei den Bezirksmeisterschaften Vorderpfalz in Ludwigshafen an den Start, die im Rahmen des Nationalen Sportfestes ausgetragen wurden. Nicht gemeldet hatten die amtierende Rheinland-Pfalz-Meister Julian Schlepütz, Sarah Jalloh, Josi Schott und Alvar Martsuura, ebenso die Weitsprungpfalzmeisterin Hanna Sandmann. Dazu fielen von 12 gemeldeten Athleten gleich 5 am Wettkampftag durch Erkältungen aus, unter anderem der Rheinland-Pfalz-Meister Paul Kronemayer. Erfreulich das Ergebnis der “7 Aufrechten”, die 4 Bezirkstitel und 5 Vizemeistertitel nach Hause holten.

Nichts anbrennen ließ Julian Schreiner (TSG – M-14) über 800 m. Souverän ließ er mit einem langgezogenen 100 m-Spurt der Konkurrenz keine Chance und siegte in 2:25,36 min. Seine stark verbesserte Grundschnelligkeit zeigte er über 60 m-Hürden (Sieg in 11,23 sek) und 60 m flach (2. in 8,68 sek).

Der erste Versuch von 10,03 m war gleich derSieg für Merle Brammert-Schröder (TSV – U-18) beim Kugelstoßen, danach folgteneine Reihe ungültiger Versuche. Über 60 m rutschte sie beim Start weg und musste mit dem 7. Platz aus 4 Vorläufen vorlieb nehmen. Zwar keine Endlaufteilnahme – der von Läuferinnen aus dem Rhein-Main-Bereich dominiert wurde – aber immerhin Platz 2 in der Bezirkswertung.

Den 4. Titel holte sich Aragon Matsuura (TSV – M-12) über 800 m. Nach verhaltenem Beginn ließ er es auf den letzten 3 Runden flotter angehen und kam mit 2:50,39 min knapp an seine Bestzeit heran.

Zweite Plätze in der Bezirkswertung gab es ausserdem für Alisa Weitz (TSV – W-14) über 60 m, wo sie trotz Startschwierigkeiten mit 9,16 sek Bestzeit lief und beim Weitsprung mit 4,12 m. Ausserdem durch Jan-Hendrik Kühn (TSV – M-13) beim Weitsprung mit 4,43 m.

Abschließend erfüllte Jule Rehg die Erwartungen ihres Trainers über 200 m. Die W-15-Athletin hatte auf die U-18 hochgemeldet und lief in 31,46 sek auf Platz 3.

Im Januar kann eine Handvoll Athleten in der Ludwigshafener Leichtathletik-Halle trainieren. Die Trainer erhoffen sich dann eine Besserung der Wettkampftechnik, zum Beispiel am Start, Hürden, Hoch- und Weitsprung. Das konnte bisher weder in den dafür ungeeigneten Hallen noch im Freien trainiert werden, dazu war die Witterung nicht geeigne

 

 

 

 

1609, 2022

Pizza-Werte für Jani und Alvar Pfalztitel für Julian und Paul

( Neustadt, 3./4.9.2022)

Die Leistungen bei den Pfalzmeisterschaften Mehrkampf und Langlauf am letzten Ferienwochenende waren geprägt durch längere Trainingsunterbrechungen und vielleicht auch noch durch eine Restmüdigkeit von der Freizeit in

der letzten Ferienwoche. Vor allem an der Technik mangelte es noch häufig.

Trotzdem gab es Bestleistungen, zweimal wurde auch der Pizza-Wert, das angestrebte Jahresziel jedes Athleten, geknackt. Dies gelang Alvar Matsuura beim Kugelstoßen, der sich um einen Meter auf 11,16 m steigerte. Wobei

Alvar bei der alten Bestleistung noch die 3 kg-Kugel in der Hand hatte, jetzt aber die 4 kg-Kugel.

Den zweiten Pizza-Wert erzielte Jan-Hendrik Kühn. Er schleuderte den 200 g-Ball auf 40 Meter.

Mit ihren Pfalztitel verbesserten Paul Kronemayer und Julian Schreiner (beide Grünstadt)  die Erfolgsbilanz der Trainingsgruppe um Rainer Drechsler. Bisher holten sich seine Schützlinge in diesem Jahr schon 19

Pfalzmeistertitel und 8 Rheinland-Pfalz-Meistertitel – erzielt von 7 Athleten. Drechsler kann sich nicht erinnern, jemals soviel Titel in einem Jahr gesammelt zu haben.

Zum Wettkampf. Beim 3-Kampf der M-12 gewann Paul Kronemayer mit einem minimalen Vorsprung von 3 Punkten. Er sprang genauso weit wie sein schärfster Konkurrent Alexander Meier vom ABC Ludwigshafen (4,49 m),

auch beim Ball gab es die gleiche Weite (41 m). Entscheidend in diesem äußerst spannenden Duell war der 75 m-Lauf. Beide gewannen ihren Zeitlauf, Paul war mit 10,65 sek um 0,03 sek schneller als sein Ludwigshafener

Konkurrent.

Souverän dagegen der Auftritt von Julian Schreiner beim 3000m-Lauf der M-14. 6 Runden lang hielt er sich am Ende einer 4er-Gruppe auf, dann sprengte er mit einem Zwischenspurt die Gruppe. Alles klar machte er dann mit

einem unwiderstehlichen Endspurt von rund 150m, womit er noch einen Vorsprung von 10 Sekunden herauslief. Seine 10:50,01 bedeuteten nicht nur den Pfalztitel, sondern es war auch ein neuer Vereinsrekord für die TSG

Grünstadt.

Alvar Matsuura, M-14,  musste beim Vierkampf gegen starke Konkurrenten ankämpfen. Über 100 m lief er mit 12,82 sek Bestzeit, mit der Kugel steigerte er sich, wie schon berichtet, enorm. Nur beim Weitsprung, seiner sonst

besten Disziplin, haperte es. Hier verlor er mit 5,15 m die entscheidenden Punkte, musste diesmal mit dem 2. Platz beim Vierkampf zufrieden sein.

Gut verkaufte sich Jan-Hendrik Kühn beim Dreikampf der M-13 mit einem 5. Platz und der schon erwähnten starken Leistung beim Ballweitwurf. Auch Aragon Matsuura (Platz 7) und Jonas Langenwalter (Platz 8) konnten in

dem 22 Wettkämpfer starken M-12-Feld einen Platz auf dem Siegerpodest erkämpfen. Jonas überzeugte mit einer deutlich verbesserten Weitsprungleistung, für ihn wurden 4,15 m vermessen. Auch die beiden anderen Versuchen

waren jenseits der 4m-Marke.

Beim Vierkampf platzierten sich Jule Rehg, W-15, auf den 3. und Alisa Weitz, W-14, auf den 7. Platz.

Die Bilder zeigen Julian Schreiner auf dem Weg zum Sieg, Jonas Langenwalter über 75 m sowie Gruppenbilder der Dreikämpfer und Vierkämpfer

2107, 2022

10 Siege zum Saisonabschluß

Hauptsächlich um den jüngsten Athleten nochmals eine Wettkampfgelegenheit vor den Ferien zu bieten, nahm das Leichtathletik-Team Freinsheim/Grünstadt mit 12 Athleten am Mittsommer-Sportfest in Bürstadt teil. 10 Siege und 12 Bestleistungen zeigten den Leistungsfortschritt der letzten Wochen, eine Belohnung für den hervorragenden Trainingsbesuch, wie der Trainer betonte.

Besonders stark Jan-Hendrik Kühn (M-13) beim Lauf über 60 m-Hürden, den er in hervorragenden 10,49 sek gewann. Er verbesserte sich gegenüber der Wintersaison um 0,8 sek und beindruckte vor allem durch den flachen Abdruck in die Hürde fast ohne Tempoverlust.  Auch über 75 m steigerte er sich auf gute 10,60 sek, Platz 2 wie auch beim Weitsprung.

In einem Sololauf über 800 m siegte bei drückender Hitze Julian Schreiner über 800 m in 2:20,29 min, er steigerte sich um über 3 Sekunden. Dritte Plätze über 100 m (Bestzeit 13,97 sek) und beim Weitsprung komplettierten einen guten Wettkampftag.  Carlo Deuker (M-12) siegte über 75 m der M-12 mit neuer Bestleistung von 11,06, wurde 2. beim Weitsprung mit 3,90 m – ebenfalls Bestleistung.

Die weitesten Diskuswürfe ihrer Altersklasse zeigten Paul Kronemayer und Jule Rehg. Das Kugelstoßen war fest in der Hand der Mädels vom LA Team. Merle Brammert-Schröder gewann bei den U-19, Jule Rehg bei den W-15 und Alisa Weitz bei den W-14. Jule freute sich über ihre neue Bestweite: 7,41 m.

Weitere Siege gingen auf das Konto von Sarah Jalloh, U-18. Die Ergebnisse von 12,86 sek über 100 m und 4,91 m beim Weitsprung fielen jedoch nicht zur Zufriedenheit von ihr und ihrem Trainer aus. Fast hätte ihr beim Weitsprung Merle Brammert-Schröder mir ihrer neuen Bestweite von 4,90 m noch den Sieg entrissen.

Einen zweiten Platz erreichte Jonas Langenwalter (Diskus),  der sich über 75 m auch auf 11,53 sek steigerte. Aragon Matsuura  (Weitsprung) und  Josi Schott (W-13) (60m-Hürden) wurden jeweils 3., wobei sich Josi deutlich auf 11,09 sek verbesserte.

Erfreulich auch die Leistungsfortschritte des „Kükens“ im LA-Team, Charlotte Sachs. Die 12jährige aus Battenberg lief die 75 m in 11,70 sek und sprang 3,87 m weit.

Julian 8. bei den Deutschen

Die letzten Wochen waren nicht leicht für Julian Schlepütz und seinem Trainer. Schmerzen im Sprungfuß führten erst zur Reduzierung des Trainingpensums, danach sogar zur Umstellung des Sprungfusses von links auf die rechte Seite. Im letzten Training signalisierte Julian, linker Fuß ist wieder ok und man nahm die Umstellung zurück.

Mit dieser sogenannten Vorbereitung und ohne Trainingssprung vom linken Sprungfuß fuhr man zur deutschen U-20-Meisterschaft nach Ulm, wartete ab, was da kommt. Immerhin konnte sich Julian für den Endkampf beim Weitsprung qualifizieren, seine 6,83 m vorm Vorkampf konnte er aber nicht mehr steigern. So blieb ihm der 8. Platz, immerhin ein Achtungserfolg. 4 mal sprang er vor dem Brett ab, der letzte (optisch der Beste) war knapp übergetreten, die Vorbereitung gab ihm nicht gerade die nötige Sicherheit. So blieb es bei 6,83 m, das kürzeste Sprungergebnis der gesamten Saison.

707, 2022

Gelungen: Familienfest mit Sportabzeichen!

(01.07.2022 – Freinsheim)

Der Förderverein hatte mit tatkräftiger Unterstützung durch die „Jedermänner“ und unseren Jungtrainerinnen die Initiative übernommen, ein vereinsinternes Familienfest zu organisieren. Das Besondere: alle Generationen und Freunde der Leichtathletik waren nicht nur eingeladen, Kuchen und Deftiges vom Grill beim gemütlichen Beisammensein zu verzehren, sondern auch das deutsche Sportabzeichen abzulegen! Nicht nur unsere Jedermänner, vor allem aber auch unsere „Kleinsten“ machten von diesem Angebot regen Gebrauch. Zwar müssen die meisten jetzt noch den Schwimmnachweis liefern, aber mit Begeisterung haben mehr als 20 unserer Kinder (zum Teil im Grundschulalter) die Leichtathletik-Disziplinen erfolgreich durchlaufen. Ballwurf, Sprint, 800 Meter und Weitsprung waren für die allermeisten der Kinder dabei überhaupt nichts Neues, da sie mit viel Freude an der Kinderleichtathletik-Gruppe teilnehmen. Der TSV leistet gerade im Jugendbereich eine sehr erfolgreiche Arbeit. Ein Beispiel ist das TSV-Eigengewächs Alvar Matsuura, der am Rande des Familienfestes für seine Top-Leistungen in diesem Jahr ausgezeichnet wurde. Der 14-jährige ist ein ausgeprägter Mehrkämpfer, aber die meisten seiner schon 8 Meistertitel in 2022 gewann er gegen die Spezialisten, 2 davon sogar auf Landesebene. Belohnt wurde er mit einem Gutschein für ein paar neue Spikes. Dazu gab es einen Lacherfolg, als Trainer Rainer Drechsler ihm ein Geschenk seiner Teamkameradinnen überreichte: Ein humorvoller Sandkasten-Rechen, mit dem er jetzt die Weitsprunggrube in Stand halten kann. Letztere wurde übrigens wenige Tage vor dem Familienfest von Mitgliedern des Fördervereines gesäubert und in Schuss gebracht.

Als sehr wichtig wurde von allen Teilnehmern das gegenseitige Kennenlernen innerhalb der TSV-Familie wahrgenommen. Förderverein, TSV und die Elternschaft konnten sich nach der Anstrengung der Aktiven über vielfältige Themen rund um den Sport und darüber hinaus ausführlich und in gelassener Atmosphäre austauschen.

Die Erleichterung, dass Sport und Festivität zusammen wieder stattfinden können, bestimmte diesen rundum gelungenen Nachmittag, der sicherlich wiederholt werden wird.

 

Sven Asmus

(Vorsitzender Leichtathletik-Förderverein Freinsheim)

407, 2022

Alvar siegt, Jule und Aragon mit Mehrkampfbestleistung

( 3.7.2022 Seckenheim )

Nach dem komprimierten Meisterschafts-Wettkampfprogramm mit dem Höhepunkt eines 4. Platzes bei den „Süddeutschen“ war die Luft bei Alvar Matsuura etwas raus, der Akku stand auf Erholung. Trotzdem  gewann er den Blockmehrkampf der M-14 mit 2488 Punkten. In Ermangelung eines Wettkampfangebotes für die Variante „Sprint/Sprung“ hat er sich diesmal für „Wurf“ entschieden.  Über 100 m gelang ihm eine geringe Steigerung auf 12,92 sek, dazu eine wiederum starke 80m-Hürdenzeit in 12,23 sek, ansonsten gab es noch viel Luft bei den anderen Disziplinen.

Jule Rehg, W-15, steigerte sich beim Block Wurf auf 1833 Punkten, fast 100 Punkte mehr als bei ihrem letzten Blockmehrkampf. Sie musste dafür in allen Teildisziplinen in den Bereich ihrer Bestleistungen kommen, was ihr auch gelang.

Auch Aragon Matsuura lieferte einen Mehrkampf an der Grenze seiner Bestleistungen ab, er wurde 3. beim Block Lauf mit 1751 Punkten. Er überzeugte vor allem mit einer eindrucksvollen kämpferischen Leistung beim abschließenden 800 m-Lauf, den er dann auch siegreich beendete.

Das Hight-Light jedoch setzte eine Teamkameradin aus Grünstadt. Der noch 12jährigen Josi Schott gelangen 3 persönliche Bestleistungen, dazu war sie beim Debüt mit dem 200 g-Ball und dem 800 m-Lauf Zweitbeste des 12köpfigen Teilnehmerfeldes. Mit 2220 erzielte sie einen Vereinsrekord (TSG Grünstadt), wurde beim Block Lauf Zweite. Und knackte den Pizza-Wert beim Weitsprung, ein vom Trainer vorgegebener Wert für besonders gute Leistungen. Der Weitsprung war ihr High-Light, Verbesserung um 41 cm gegenüber ihrer bisheriger Bestleistung auf 4,56 m. Auch hier wurde sie Disziplinzweite, während sie mit 10,88 sek erstmals die 75 m unter 11 sek lief und damit die schnellste Teilnehmerin war.

( 2.7.2022 Mannheim )

Im Vorprogramm der Bauhaus-junioren-Gala in Mannheim verfehlte Sarah Jalloh in 12,69 sek über 100 m ihre Bestzeit nur um 0,03 sek.

Bilder: Juli 100 m, Alvar Hürden, Aragon 800 m

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